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Beckenbodentraining für Frauen – was es bringt und wie es geht

Was genau das ist, wie ihr euren Beckenboden trainieren könnt und was euch das bringt? Das erfahrt ihr hier!

Was ist Beckenbodentraining?

Der Beckenboden macht, dass ihr eine stabile Körperhaltung habt, hält einige eurer Organe an der geplanten Stelle, unterstützt bei der Geburt und hilft auch beim Sex. Ein Multitalent also! Es lohnt sich demnach, ihn fit und munter zu halten. Das beste: Das ist gar nicht so schwer! Mit dem Beckenbodentraining stärkt ihr desen, sorgt für eine bessere Durchblutung und einen höheren Wohlfühlfaktor.

So trainiert ihr euren Beckenboden!

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um den Beckenboden zu trainieren. Egal, ob ihr auf Liebeskugeln oder gezielte Übungen setzt, am Anfang gilt, es etwas langsamer anzugehen und sich nur nach und nach zu steigern – wie beim normalen Muskeltraining eben auch. Liebeskugeln gibt es in vielen Grössen, Formen und Gewichten. Achtet bei ihnen darauf, dass sie aus „einem Guss“ sind, denn sonst sammelt sich im Inneren alles Mögliche, was ihr nie wieder rausbekommt – und das kann zu Infektionen führen. Für den Anfang wählt lieber eine kleinere und leichtere Kugel, die ihr erst einmal wenige Minuten tragt – vielleicht anfangs im Sitzen. Danach könnt ihr sie mal zum Einkaufen oder zu einem Spaziergang tragen. Nach und nach kauft ihr euch höhere Gewichte. Anfänger sollten mit unter sieben Gramm beginnen und die 10 Minuten nicht überschreiten. Bei den Übungen gibt es auch eine ganze Reihe. Der Klassiker ist wohl die Kniebeuge und die Hocke. Wenn ihr tiefe Kniebeugen oder Hocken macht, trainiert ihr auch gleichzeitig euren Beckenboden  sowie andere Muskeln von Beinen, vom Hintern und Co – so könnt ihr gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Die Yogaübung „Katze - Kuh“ bringt das ebenfalls. Dazu beugt ihr euch nach vorn, stützt die Arme im 90-Grad-Winkel zum Oberkörper ab und guckt zum Boden. Dann macht ihr einen Katzenbuckel und haltet dies für wenige Sekunden. Danach geht der Bauch nach unten, sodass ihr fast ein Hohlkreuz macht, was meistens nicht klappt, sodass der Oberkörper sich parallel zum Boden befindet. Das haltet ihr bei gestrecktem Kopf wieder ein paar Sekunden, bis ihr zum Katzenbuckel zurückgeht. Die Übung macht ihr ein paar Mal.

Was bringt das alles?    

Das Beckenbodentraining hat mehrere Vorteile. Für die Damen in jüngeren Jahren ist der grosse Vorteil, dass sich der Sex besser und intensiver anfühlen kann. Deswegen heisst der Beckenbodenmuskel auch Liebesmuskel. Er durchblutet die Liebesmuskeln und Nerven, was für die stärkeren Empfindungen sorgt. Ausserdem kann Frau diesen Muskel besser anspannen bzw. gezielter anspannen, wodurch der Sex noch intensiver wird. Für ältere Frauen kann ein trainierter Beckenboden gegen Inkontinenz helfen bzw. dem vorbeugen.

Und wie fit seid ihr?

Erzählt uns, ob ihr auch schon mit dem Beckenbodentraining angefangen habt und ob es euch etwas bringt. Wir sind sehr auf eure persönlichen Fazite gespannt.

Tags: beckeboden

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